Mittlerweile bin ich ja schon etwas über 1,5 Jahre ein Teil der ITWU Mannschaft, aber kegeln waren wir bisher noch nicht. Ich war grundsätzlich noch nicht kegeln, jedenfalls soweit ich weiß, nur bowlen. Das hat sich dann vorletzte Woche Mittwoch geändert, als wir die Kegelbahn in der alten Residenz in Schloß Neuhaus besucht haben.

Gegen 20:00 sind alle nach und nach eingetrudelt und es wurden erstmal Getränke bestellt und Probe gekegelt. Ganz stolz war ich, dass ich den ersten Strike (wie auch immer man es beim Kegeln nennt) geworfen hab, bis der einleuchtende Kommentar kam „Jetzt hast du direkt schon all dein Glück beim Probekegeln verbraucht!“. Das hat sich dann auch bewahrheitet. Es blieb aber auch der einzige Strike des Abends – da hatte ich wohl unser aller Glück direkt verbraucht …

Zu vierzehnt waren wir vollzählig und es ist wirklich besonders, dass wir es tatsächlich geschafft hatten, alle an einem Abend zu versammeln. Besser beim Kegeln als beim Bowlen finde ich, dass wir uns nicht extra (wer weiß wie oft getragene) Schuhe ausleihen mussten. Auch dass es in der alten Residenz nur eine Bahn gibt und wir dort separat in kleiner Runde waren, hat mir gefallen. Jan hat eine tolle Oldies-Playlist über die dort vorhandenen Lautsprecher laufen lassen und es herrschte eine heitere Stimmung. Das Essen war auch sehr gut. Ich hatte einen großen Cheeseburger und Pommes dazu. Beliebt war auch das Rahmschnitzel.

An dem Abend wurde die Kugel zweimal so fest geworfen, dass sie gegen die Wand gerollt ist und die Außenverkleidung der Punktestandsanzeige aufgeklappt ist. Einer von uns musste dann gebückt in den Kegelschacht klettern um die Abdeckung wieder zu schließen. ^^ Ich glaube Milosh war hier der erste glückliche Werfer. Er war an dem Abend in mehreren Dingen unser Spitzenreiter: Neben dem ersten Wandtreffer, hat er es als Einziger geschafft eine 8 zu erkegeln, als wir alle versucht haben möglichst viele Kegel zu treffen, und eine 0, als es darum ging möglichst wenig Kegel zu treffen.

Kurzzeitig nahm das Gespräch am Tisch eine unerwartete Richtung, als der Song „Time of my life“ von Jennifer Warnes und Bill Medley lief. Da fing Carl dann an in Erinnerungen zu schwelgen und uns an seinem scheinbar unerschöpflichen Dirty-Dancing-Trivia-Wissen Teil haben zu lassen. Wer hätte es gedacht? Begeistert hat er uns vom Dirty-Dancing-Tanzkurs erzählt, den er als Jugendlicher besucht hatte (natürlich alles nur für die Damen *hust*). Selbst Stephan hatte an so einem Kurs teilgenommen. Aber interessant zu wissen, was früher die Herzen der beiden bewegt hat. ^^

Insgesamt würde ich sagen, waren wir alle keine preisverdächtigen Kegler (außer Milosh vielleicht), aber Spaß hatten wir dabei und das ist ja auch die Hauptsache :)

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns einfach an unter 05251-288160 oder schreibt uns eine Mail an info@itwu.de.

Nachdem ITWU bisher nur mit Phonegap bzw. Cordova mobile Apps für iOS entwickelt hat, war es dringend an der Zeit sich den aktuellen Stand der Hilfen zur mobilen cross-plattform App-Entwicklung anzuschauen –  Ob es nun ein Framework, ein Toolkit, ein Creator, ein Builder oder eine IDE ist.

 

Angeschaut wurden Ionic, Titanium, Xamarin, Sencha, AppGyver, AlphaAnywhere, Kony Vizualizer, Apperio, Quickbase, Eachscape und Google Flutter. Eins der wichtigsten Kriterien für uns ist, dass man nur einmal programmiert. Auf keinen Fall ist es gewünscht, dass man nach dem Entwickeln in der eignen IDE noch einmal viel Code im Android Studio oder in der Xcode IDE für iOS ein zweites Mal programmiert. Viele Tools konnten begeistern, sind aber nur für bestimmte Einsatzzwecke optimiert. Andere Werkzeuge konnten wir von vorneherein ausschließen, weil 20 – 50% des Codes tatsächlich ein zweites Mal programmiert werden muss. Mittlerweile muss man leider sagen, dass viele der Hilfen auf eine Online-Verbindung angewiesen sind, weil diverse Cloud-Dienste genutzt werden. Aus meiner Sicht ist das nicht immer praktisch.

 

Am Ende blieb in unserer Vergleichsmatrix der Hilfen ein Unentschieden zwischen Ionic und Googles Flutter stehen. Und das obwohl der Ionic Creator 3.2 gerade im Alpha Release und Google Flutter im Beta Release sind.

 

Ionic setzt auf bekannte Wege zur cross-plattform App-Entwicklung: Angular, JS, HTML, CSS, uvm. Man denke an Progressive Web Apps ;) Ionic bietet auch einen eigenen Creator aber keine eigene IDE. Für die meisten bekannten IDEs gibt es aber Plug-Ins und natürlich die berühmte Commandozeile. So kann man dann auch den Export für XCode und Android Studio erstellen.

 

Flutter ist absolut neu und programmiert wird in DART. Flutter ist eigentlich nur ein UI Framework bzw. SDK und kann direkt in Android Studio verwendet werden. Von dort kann man dann einen Export für Xcode erstellen. Wir sehen in Flutter im Moment ein großartiges Potential. Es wird nativer Code kompiliert, so dass man direkt den Performance-Vorteil gegenüber den hybriden Frameworks merkt. Die Entwicklung ist aber so nah an JavaScript, dass man nicht wirklich eine neue Programmiersprache lernt.

 

Wir sind gespannt, was auf der Google I/O 2018, auf der auch Flutter ein Thema war, herausgekommen ist. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

 

Dann programmieren wir mal weiter.

 

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns einfach an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de.

 

Kleiner Tipp am Rande:

IBM Lotus Notes bzw. der Domino Designer sind sehr großzügig beim Schreiben von Dump-Files ( *.dmp Dateien ) bzw. von Java Heapdumps ( *.phd Dateien). Diese Dateien werden in einigen Fällen vom IBM Support gebraucht und von Notes bzw. dem Designer bei Programm-Abstürzen geschrieben. Gespeichert werden sie meistens im Ordner notesdatapfad/workspace/logs. Gelegentlich findet man aber in einigen anderen Notes Ordnern auch Dumps, bspw. im notesdata Root, im notesdatapfad/workspace und im Notes\Data\IBM_TECHNICAL_SUPPORT. Grundsätzlich werden diese Dump Dateien nicht automatisch gelöscht. In meinem notesdatapfad/workspace/logs Ordner waren also gerade mehrere GB alleine an *.dmp und *.phd Dateien. Wenn man seine Festplatte bereinigt, sollte man auf jeden Fall auch diese Ordner bereinigen. Gerade ältere Dumps im data/workspace/logs Ordner können problemlos gelöscht werden. Und so manche SSD Festplatte freut sich über freien Speicherplatz Ja!

 

Das Thema Konsumerisierung der IT lässt mir einfach eine keine Ruhe. Allgemein versteht man unter Konsumerisierung den Einfluss unserer Affinität und privaten Nutzung von Technologien und Geräten auf unsere Arbeitsweise. Wenn man erst einmal damit angefangen hat, darauf zu achten wie sehr die private Nutzung von Software unsere Arbeitsweise verändert, stößt man immer häufiger auf Anwender die Software benutzen, die auf einem normalen Unternehmens-PC nicht installiert ist.

Geht man davon aus, dass Endbenutzer in Unternehmen nicht mit privaten Geräten arbeiten, stellt sich automatisch die Frage: Wieso kann ein Anwender dann dennoch eine Wahl bei der benutzten Software treffen? Gibt es normalerweise nicht eine Standardvorgehensweise in Firmen, die verhindert, dass man eigene Software auf Firmenrechnern installiert und die die Mitarbeiter somit an strikte Vorgaben bindet?

Schon lange gibt es sehr viele Software Programme, die man nicht mehr installieren muss und die mit eingeschränkten Rechten laufen. Dabei spricht man von portabler Software. Derartige portable Anwendungen sind nahezu für jedes Software Produkt erhältlich. Dazu gehören beispielsweise Betriebssysteme, Web-Browser, Entwicklungsumgebungen, Office-, Bildbearbeitungs-. Videokonferenz-Systeme, u.v.m. Zusätzlich bieten Web-Browser inzwischen viele Möglichkeiten, um Anwendungen bzw. Erweiterungen oder Plugins ohne Installation zu nutzen.

Software die man nicht installieren muss, hatte oft den Nachteil, dass diese sich nicht aktualisierte und nach Gebrauch immer wieder in einen Ursprungszustand zurückgesetzt wurde. Mittlerweile arbeitet portable Software mit Cloud-Diensten. Dort werden Einstellungen und Dokumente gespeichert und Programm-Komponenten können dynamisch nachgeladen werden. Oft sorgt dieses Vorgehen sogar dafür, dass portable Software auf unterschiedlichen Geräten immer wieder gleich aussieht. Qualitativ gibt es somit nicht unbedingt Einschränkungen zwischen portabler und installierter Software.

Somit kann man sagen, dass es immer mehr gute portable Software gibt, die Endbenutzer in Unternehmen ohne direktes Wissen der IT-Abteilung nutzen könnten. Dieser Situation kann ein Unternehmen pro aktiv begegnen, anstatt ausnahmslos den Einsatz von portabler Software zu verbieten.

  • Grundsätzlich sollten den Endanwendern die Probleme der Nutzung von portabler Software näher gebracht werden. Dazu gehört unter anderem das Thema Lizensierung. Schließlich heißt portabel nicht automatisch kostenlos – auch wenn das auf den ersten Blick nicht immer klar ist.
  • Zusätzlich lohnt es sich auch in Zeiten von Prism, auf die Gefahren im Bereich Datenschutz beim Einsatz von portabler Software auf Unternehmensrechnern hinzuweisen.
  • Anderseits kann man ausgewählte portable Software auch direkt empfehlen. Schließlich sind sehr populäre Browser portable Software und - solange man nicht jede Erweiterung nutzt - auch problemlos einsetzbar.

Am Ende ist aber alles besser, als die Augen zu verschließen und einfach davon auszugehen, dass Endanwender keine portable Software auf Unternehmensrechnern nutzen.