Am Samstag um 10 ging es also los. Die Straßen weihnachtlich zugeschneit und es war klirrend kalt. Treffpunkt war die Driburger Str. 44 – Stephan als Einziger weihnachtlich gekleidet mit seiner Nikolausmütze. Kurz bevor es losging wussten wir dann, dass es nach Bremen geht. Wir brauchten ungefähr 2,5 Stunden bis wir dort waren. Unser erster Stop war natürlich Mc Donald’s, wo wir uns erstmal den Bauch vollgeschlagen haben. Weiter ging es dann zu einer Art Lagerhalle – wir hatten ja nur die Adresse und wussten noch nicht was uns bevor steht. Dieser Programmpunkt stellte sich dann als Schwarzlicht-Minigolf heraus. Eine große komplett schwarz-gestrichene Halle, in der alle Markierungen und Gegenstände in Neonfarben bemalt waren. Im Hintergrund lief dann passend dazu Technomusik – Eine wirklich spacige Atmosphäre! Wer hier sein gutes Fingerspitzengefühl unter Beweis stellte, konnte ordentlich punkten.

 

 

Als wir unsere Runden durchgespielt hatten, ging es dann zur nächsten Adresse – unser Hotel ^^ 10 Minuten Verschnaufpause, Sachen auf die Zimmer bringen und weiter ging es zu Fuß in Richtung Bremer Innenstadt. Auf matschigen Parkwegen liefen wir dann eine ganze Weile im Slalom um Pfützen herum durch den Schneeregen bis wir endlich an unserem Ziel ankamen – Einem sehr zentral gelegenen bayerischen Restaurant direkt beim Bremer Weihnachtsmarkt. Der Türsteher des Restaurants, der uns von seiner Gästeliste abhakte und die Armbändchen, die man bekam, damit man sich frei bewegen konnte, gaben einem schon das Gefühl an einem furchtbar exklusiven Ort zu sein – anscheinend in Bremen ein sehr gefragter Laden – auch der Schlange an der Tür nach zu urteilen, die sich gebildet hatte, als wir wieder gingen. Das Essen dort war sehr gut und reichlich! Von Rinderrouladen mit Rotkohl und Kartoffelbrei, über Schweinehaxen bis zu leckeren Steaks und Kaiserschmarrn zum Nachtisch – Ein Fest für den Magen!

 

 

Als wir fertig waren, konnten wir dann direkt auf den Bremer Weihnachtsmarkt gehen, der zugleich sehr mittelalterlich und freibeuterisch angehaucht war. Es gab eine Vielzahl von gemütlichen Hütten in warme Lichter getaucht und mit den unterschiedlichsten Dingen zu kaufen. Die kahlen Bäume am Rand der Hütten waren mit blauem Licht beschienen, was so aussah, als würde Schnee auf ihnen liegen. Hier konnten wir uns mit einer schönen Tasse Glühwein aufwärmen und die weihnachtliche Atmosphäre genießen. Auch der Ausblick direkt auf die Weser mit ihren beleuchteten Schiffen und Brücken war wunderschön anzusehen.

 

 

Um die nächste Station des Abends zu erreichen sind wir mit der Straßenbahn etwas weiter raus in ein ehemaliges Hafenviertel gefahren. Hier wurden wir zu einem früheren Lagerhaus geführt, in dem man heute sogenannte Escape-Räume spielen kann: Man bekommt eine Hintergrundgeschichte erzählt, wird in einen Raum eingeschlossen und muss dort Rätsel zur Geschichte lösen um den Schlüssel, der die Tür wieder öffnet, zu finden. Wir haben in zwei Gruppen gegeneinander gespielt. Welche Gruppe den Raum schneller wieder verlassen konnte, hatte gewonnen. Die Geschichte drehte sich um einen Hafenmeister in dessen Büro wir eingeschlossen wurden und dessen Schmuggelgeheimnis wir herausfinden sollten. Hierzu mussten wir Codes suchen und entschlüsseln um eine Vielzahl von Truhen mit größtenteils Zahlenschlössern zu öffnen – Eine spannende und ganz schön herausfordernde Angelegenheit! Im Anschluss haben wir noch ein paar Gruppenfotos gemacht und sind dann mit dem Taxi in „das“ Viertel gefahren, das uns von unseren EscapeRoom-Gruppenleitern zum Rausgehen empfohlen wurde.

 

 

Im Viertel haben wir dann einen schönen Irish Pub mit Livemusik gefunden, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen haben. Die Hälfte von uns ist dann um halb drei zurück ins Hotel gegangen, die andere Hälfte hat sich nochmal bis sechs ins Discogetümmel gestürzt. :D

 

 

Alles in allem war es eine wunderschöne und sehr gelungene Weihnachtsfeier! Nochmal vielen Dank an Katrin und Dominik, die diesen großartigen Tag geplant haben!

 

 

Unser Geschäftsführer Carl hat sich am 19. Oktober auf dem IBM Partner Treff getummelt. Hier wurden u. A. Neuerungen und geplante zukünftige Verbesserungen der IBM-Produkte vorgestellt.

Ganz wichtige Verkündung: IBM hat auch langfristig vor weiter in Notes Domino zu investieren.

Ende diesen Jahres soll zuerst einmal Feature Pack 10 von Notes Domino Version 9 erscheinen. Und passend zum Thema platzte dann gestern die Bombe: Obwohl IBM lange Zeit betonte nur noch weitere Feature Packs der Notes Domino Version 9 herauszubringen, ist nun Notes Domino 10 für 2018 angekündigt! Als Unterstützung hat sich IBM dazu das Unternehmen HCL technologies ins Boot geholt. Wir sind natürlich hocherfreut und gespannt was die neue Version so mit sich bringt!

(Hier geht’s zur offiziellen Ankündigung)

 

Aber vorerst weiter zum IBM Partner Treff. Unser Eindruck ist durchweg positiv: An allen möglichen XPages-Ecken wird geschraubt! So soll das FP10 für den Domino Server z.B. endlich nun auch Java 1.8 und OSGi (v4.6.2) unterstützen. Desweiteren soll über die REST API eine Reihe von Funktionen der Domino Umgebung zur Verfügung gestellt werden. Und auch am FP10 für den Notes-Client wird fleißig gearbeitet: u. A. sind Upgrades von Eclipse/OSGi, Sametime, JVM und den OpenSSL libraries angekündigt.

 

Abb.1: Domino Releases and Release Candidates - Quelle: Folie vom IBM Partnertreff - Änderungen vorbehalten

 

Abb.2: Notes Releases and Release Candidates - Quelle: Folie vom IBM Partnertreff - Änderungen vorbehalten

 

Auch absolut spannend für uns: Die Neuerungen und Pläne für Verse On-Premises. Uns hat besonders gefreut, dass man die aktuellste VOP-Version 1.0.2 nun auch über Extension Points in seinen Anwendungen erweitern kann. Damit könnte Verse in Zukunft auch für uns und unsere Kunden zu einer echten Notes-Alternative werden, denn IBM räumt uns mit den Extension Points die Möglichkeit ein z.B. unser Contact Management und andere Anwendungen auch Verse-fähig zu machen. Die Nachfolgerversion VOP 1.0.3, dessen Erscheinung wie Notes Domino FP10 auch Ende diesen Jahres geplant ist, soll u. A. Mail/Kalender-Delegation können und die Chat-Anwendung Sametime integriert haben. Mit dem modernen Browser-unabhängigen Mail-Client und der entsprechenden Verse-Mobile-App schlägt IBM nun auch endlich mit seiner Domino-Produktfamilie den Weg in Richtung Mobile Device ein.

 

Abb.3: Verse Releases and Release Candidates - Quelle: Folie vom IBM Partnertreff - Änderungen vorbehalten

 

Wir haben auf jeden Fall das Gefühl, dass es endlich weiter geht und IBM mit verstärktem Einsatz an seinen Produkten feilt. Top!

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns einfach an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de.

 

Der 30. August ist zwar schon ein bisschen her, aber ich weiß es noch als wenn es gestern gewesen wäre:

Eigentlich hatte ich mir gar nicht so viele Sorgen gemacht, also ich mich von unseren ITWU-Sportskanonen überreden ließ, dieses Jahr beim Sparkassen Firmenlauf durch die schöne Bad Lippspringer Gartenschau mitzulaufen – schließlich bin ich schonmal den alt-ehrwürdigen Paderborner Osterlauf mit seinen 10 km gelaufen. OK damals war ich auch noch jung und knackig, aber trotzdem dachte ich: pah, 5 km, die lauf ich doch im Schlaf! Denkste!

Bild 1: der Streckenverlauf mit Torbens und Jans überragendem Ergebnis

 

Der 30. August rückte nun immer näher und immer – aber wirklich auch immer – hatte ich irgendwas besseres zu tun, als mich sportlich auf den Lauf vorzubereiten – mental musste halt reichen Und mein Lauf-Shirt hab ich natürlich auch bestellt, ich musste ja wenigstens einigermaßen vorzeigbar sein. Da stand ich also am Mittwochabend im Arminiuspark in meinem pinken Lauf-Outfit – völlig untrainiert und ein bisschen nervös.

Bild 2: mein pinkes Lauf-Shirt - naja der Spruch hat bei mir nicht ganz gepasst

 

Dabei war ich eigentlich frohen Mutes, dass ich als Schlusslicht nicht ganz alleine laufen müsste, da sich ja Carl am Wochenende zuvor beim Fahrradfahren eine Rippe angeknackst und schon angekündigt hatte, dass er eher einen gemäßigten Gang einschlagen würde. Trotzdem bereiteten mir die Wetterverhältnisse an dem Abend ein wenig Sorgen: es war irre schwül und eigentlich wartete nur jeder darauf, dass gleich die Welt untergehen und ein Gewitter gigantischen Ausmaßes losbrechen würde. Zum Glück hatte ich mir nicht nach dem Vorbild der Jungs ein weißes Lauf-Shirt bestellt – im Alter wird man halt doch ein wenig weise Die Weisheit nützte mir aber recht wenig, der heiß ersehnte Regen kam nämlich erst gefühlte Stunden nach dem Lauf – doch die Schwüle blieb…

Bild 3: die Euphorie direkt vor dem Start

 

Da wir ITWUler Herausforderungen so lieben – oder weil wir einfach zu spät waren – starteten wir von ganz hinten und Carl und ich konnten nur staunen, als wir Torben und Jan davonpreschen sahen. Aber auch Carl ließ mich dann irgendwann im Stich, weil er mit seinen langen Beinen natürlich einen ganz anderen Laufrhythmus brauchte als ich mit meinen kleinen Pummelstelzen

Mutterseelenallein, schwitzend und schnaubend wie ein wilder Stier lief ich also den anderen hinterher durch das wunderschöne Landes-Gartenschau-Gelände. Nach gefühlten 30 Kilometern legte ich dann doch mal eine kurze Geh-Pause ein und als ich dann kurz darauf den Wasserstand wie eine Fata Morgana vor mir auftauchen sah, dachte ich mir „dann kann ich ja auch noch ein bisschen weitergehen, nicht dass ich mich beim Trinken noch lebensgefährlich verschlucke!“ Leider sagte mir mein immer noch messerscharfer Verstand aber auch, dass der Wasserstand mit Sicherheit auf der Hälfte der Strecke positioniert war und so bereitete ich mich wohl oder übel auf weitere gefühlte 30 Kilometer schweißtreibende Laufarbeit vor.

Bild 4: einfach zu schnell für die Kamera

 

Zugegeben, gegen Ende musste ich noch einmal eine kurze Gehpause einlegen, als es hieß, einen fast unüberwindbaren Steilhang zu bezwingen. Dafür ging es anschließend schön gemäßigt bergab, so dass ich fast beschwingt den Endspurt einläuten konnte. Und dann hatte ich es endlich geschafft. Mit hochrotem Kopf und stolz geschwellter Brust lief ich durchs Ziel. Noch etwas verwirrt vom Freudentaumel machte ich mich anschließend auf die Suche nach meinen schon etwas gelangweilt wartenden „Mitläufern“ und einem kühlen, alkoholfreien Bier. Die Manta-Platte, die wir noch gemeinsam auf Firmenkosten zu uns nahmen, bevor der Wolkenbruch dann endlich Bad Lippspringe erreichte, war übrigens die Beste, die ich je in meinem Leben gegessen habe.

Bild 5: die Erschöpfung ist nicht zu übersehen

 

Die Schmerzen in den Beinen, in den Seiten und in der Lunge sind mittlerweile vergessen – aber der Stolz bleibt. Auch wenn die drei Jungs natürlich wesentlich bessere Ergebnisse erzielt haben als ich, wird das bestimmt nicht mein letzter Sparkassen-Firmenlauf gewesen sein.

Bild 6: die Vorfreude auf das nächste Mal aber auch nicht

 

 

Hallo zusammen und herzlich Willkommen zu „ITWU knows ITWU shows“. In unserem heutigen Video zeigen wir euch wie ihr eine Directory Assistance Datenbank erstellt, diese richtig einbindet und anschließend die LDAP (=Lightweight-Directory Access Protocol) Einstellungen konfiguriert. Hier geht’s zum Video.

 

Was genau ist eine Directory Assistance Datenbank?

Eine Directory Assistance Datenbank dient dazu, andere Datenbanken, wie bspw. Adressbücher, auf dem Server oder auf dem Client einzubinden und für andere User zugänglich zu machen. In unserem letzten Tutorial haben wir einen Extended Directory Catalog erstellt, der alle Adressbücher in einem großen Adressbuch zusammenfasst. Leider kann ein Drittprogramm nicht auf die Extended Directory zugreifen, auf eine Directory Assistance Datenbank allerdings schon. Wir hier bei ITWU nutzen beispielsweise ein Programm, das bei eingehenden Anrufen automatisch die Telefonnummer ausliest, indem die Extended Directory nach dem passenden Kontakt zur Rufnummer durchsucht wird. Als Ergebnis sehen wir dann bei jedem Anruf, sofern die Nummer in einem der Adressbücher hinterlegt ist, den Namen und die Firma des Anrufers. Dieses Drittprogramm kann – wie bereits gesagt – nicht auf die Extended Directory zugreifen. Aus diesem Grund benötigen wir die Directory Assistance Datenbank.

 

Was sind LDAP-Einstellungen?

LDAP ist die Abkürzung für Lightweight Directory Access Protocol. Es ist ein Netzwerkprotokoll zur Abfrage und Änderung von Informationen verteilter Verzeichnisdienste. LDAP beschreibt somit die Kommunikation zwischen dem LDAP-Client und dem Verzeichnis-(Directory-) Server. In unserem Fall können so objektbezogene Daten, wie z.B. die Personendaten, ausgelesen werden.

 

Was zeigt das Video?

In unserem Video zeigen wir euch, wie ihr die Directory Assistance Datenbank erstellt und richtig einbindet. Im zweiten Teil geht es dann um LDAP. Schritt für Schritt erklären wir, wie ihr LDAP richtig einstellt. Des Weiteren verraten wir euch unseren kleinen Tipp, der euch u.a. einige Probleme ersparen könnte. Ihr müsst nämlich nicht nur die LDAP-Einstellungen für die Server Directory konfigurieren, sondern ebenfalls die LDAP-Einstellungen für die Extended Directory separat festlegen. Dieses kleine Detail ist extrem wichtig, da die Drittanwendung – in unserem Fall das Programm, das bei Anrufen die vollen Kontaktdaten anzeigt – ansonsten nicht korrekt läuft. Wir haben lange gebraucht bis wir herausgefunden haben, dass es nur an dieser Kleinigkeit gelegen hat. Wir hoffen also, dass ihr euch mit Hilfe dieses Tutorials die Zeit sparen könnt und dem Problem somit von vorneherein aus dem Weg geht.

 

Reinschauen lohnt sich somit auf alle Fälle! Wir hoffen, dass wir euch weiterhelfen können. Bei Fragen sind wir natürlich stets für euch da. Ruft uns einfach an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de. Wir freuen uns! :)