Heute möchten wir euch über den brandaktuellen Dienst „Domino Applications on Cloud“ informieren. Es handelt sich hierbei um einen Hosting Service den IBM seit Oktober 2017 anbietet. Notes-Datenbanken, die bisher lokal beim Kunden gelegen haben, können nun in die IBM-Cloud ausgelagert werden. Die zugrunde liegende Infrastruktur ist hierbei mit BlueMix’s Docker Containern realisiert.

 

Der Hauptvorteil von DAC (Domino Applications on Cloud) ist nach IBM die Festsetzung der Kosten auf ein vorhersagbares Maß. Wo man bei einem lokalen Server variable Kosten für Wartung, Monitoring, Support, Backup, Sicherheit, Strom und Hardware hat, sind die Kosten von DAC fest. Bezahlt wird dabei nicht pro Nutzer, sondern pro Anwendung, die in der Cloud liegt. Bei IBM kostet das Ganze dann 27$ pro Datenbank, bei einem Minimum von 10 Datenbanken und einer Mindestlaufzeit von einem Jahr. Man zahlt also bei 10 Datenbanken oder weniger 270$ pro Monat. Dafür kümmert sich IBM dann um Dinge, wie Server-Administration, Wartung, Monitoring, Backups, Updates und Sicherheit. Man spart sich zudem die Kosten und den Platz für die gesamte Hardware-Infrastruktur eines lokalen Servers. Der physische Speicher pro Datenbank (NSF) ist dabei auf 25GB begrenzt. Wem das nicht ausreicht, kann mit IBM eine angepasste Lösung, dann allerdings mit anderen Kosten, aushandeln. Wichtig zu erwähnen ist vielleicht auch, dass es sich um einen BYOL-Dienst handelt (Bring your own licenses). Die Lizensierung erfolgt also separat.

 

Welche Features beinhaltet der DAC-Dienst?

Es sind eine Vielzahl an Möglichkeiten gegeben um den Dienst an den Benutzer anzupassen: Dem Kunden ist es selbst überlassen, ob er auf die Anwendungen der Cloud mit Notes-, ICAA- oder Webbrowser zugreift. Desweiteren wird DAOS unterstützt, was die 25 GB physischer Speicher pro Datenbank zu einer ganz guten Maximalgröße macht. Für uns besonders wichtig ist der Domino Access Service. Damit ist für uns die Möglichkeit gegeben, dass wir auch lokale Anwendungen mit den Datenbanken in der Cloud arbeiten lassen können. DAC beinhaltet zudem regelmäßige Domino Versionsupdates und einen monatlichen Status-Report, der z.B. über Nutzung und Größe der Apps informiert.

 

Weitere Features sind:

- Unterstützung von Entwicklungs- und Testinstanzen

- Nutzung des eigenen Domino Zertifizierers

- Nutzung der eigenen SSL-Zertifikate

- Data-At-Rest-Verschlüsselung

- Datenbackup und -wiederherstellung

- Eigener Server für den eigenen Account (oder mehrere Server falls benötigt)

 

Die Datenzentren sind anfänglich in den folgenden Regionen lokalisiert:

- Dallas, USA

- Tokyo

- Frankfurt

 

Wir sind sehr gespannt, welche Entwicklungen an DAC noch folgen und wie der neue Dienst bei den Benutzern ankommt. Habt ihr Fragen oder Anregungen? Ruft uns einfach an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de.