Pünktlich zum Erscheinungstermin von Verse on-Premises Version 1.0.2 ist mir aufgefallen, dass es auf diesem Blog noch gar keinen richtigen Artikel zu diesem Browser-Client von IBM gibt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass uns die bisherigen Ankündigungen dazu nicht wirklich vom Hocker gehauen haben. In der ersten Version war Verse on-Premises nur ein schicker neuer Mail-Client, sobald man z.B. auf die Kalenderansicht wechselte, erschien das altbekannte iNotes UI. Da waren wir schon ein bisschen enttäuscht.

Nur eine Funktion von Verse on-Premises hat uns von vornherein sehr begeistert: die facettierte Suche. Bisher nutzten wir für unsere tägliche Arbeit im Büro weiterhin unseren Notes-Client. Sobald wir aber eine bestimmte E-Mail aus dem Postfach suchten, die wir im Notes-Client auf Anhieb nicht fanden, half Verse uns in Windeseile weiter!

Die neue Version 1.0.2 von Verse on-Premises hält noch einige neue Funktionen bereit, die den Notes Client bald für viele Nutzer obsolet machen könnten.

Voraussetzung für das Update auf die neue Version ist erst einmal ein installiertes Feature Pack 9 der Domino Version 9.0.1. Die Download-Links für dieses Feature Pack findet ihr in unserem vorherigen Blogartikel:Update: Das neue IBM Notes / Domino 9.0.1. Feature Pack 9 ist da.

 

Neue Funktionen für Endbenutzer:

Es gibt endlich eine Verse-Kalender-Inbox (nicht mehr den alten iNotes-Kalender)

- Hier kann man mit einem Klick Termine erstellen
- Kalenderbenachrichtigungen an Kollegen weiterleiten
- Per Drag-and-Drop Besprechungen verschieben, falls man der Ersteller ist, oder eine andere Uhrzeit vorschlagen, falls man es nicht ist
- Besprechungsinformationen kopieren, um einfach einen neuen Termin mit dem Inhalt zu erstellen
- u.v.m.

 

Leider ist der Personenbereich immer noch im Stil des alten iNotes, aber um ehrlich zu sein, benutze ich den sowieso kaum.

 

Weitere Neuheiten umfassen:

  • Die Konversations-Sortierung von E-Mails ist nun standardmäßig aktiviert und kann mit einem Klick im Posteingang geändert werden.
  • Beantwortet- und Weitergeleitet-Pfeile erscheinen vor den entsprechenden E-Mails.


Abb. 1: Posteingang

  • Um verschlüsselte E-Mails zu versenden, müssen das Internet- und das Notes-Passwort nicht mehr übereinstimmen. In der vorherigen Version war das Versenden einer verschlüsselten Mail nicht möglich, wenn sich die beiden Passwörter unterschieden. Ab der Version 1.0.2 fragt Verse automatisch das Notes-Passwort ab, wenn es nicht mit dem Internet-Passwort übereinstimmt.
  • Der Umgang mit fernen Bildern kann standardmäßig festgelegt werden

 

Abb. 2: Einstellungen (welche Einstellungen sonst noch unter Verse zur Verfügung stehen, findet ihr hier)

  •  Verbesserungen durch IBM Connections:
    • Vorschau von PDF- und Microsoft Office-Anhängen im Lesemodus der E-Mails
    • Vorschau von Grafik-, PDF- und Microsoft-Office-Anhängen im Erstellmodus der E-Mails
    • Im Lesemodus der E-Mails Dateianhänge in Connections abspeichern

 

Neue Funktionen für Admins:

- Die neue Version 1.0.2 bringt eine Verbesserte Performance und ist zudem für größere Infrastrukturen geeignet.
- Mithilfe der Integration von IBM Connections 6 und IBM Docs 2.0 gibt es neue Möglichkeiten der Datei-Vorschau für E-Mail Anhänge
- Das Internet-Passwort muss nicht mehr mit dem Notes-Passwort synchron gehalten werden

 

Neue Funktionen für Entwickler:

Für Entwickler bietet Verse on-Premises nun die Möglichkeit, das Postfach und seinen Inhalt um Live-Text-Funktionen und anderen Aktionen zu erweitern. Wir hoffen sehr, dass wir euch bald einen tieferen Einblick in diesen Bereich geben können. Bis dahin müsst ihr euch leider mit den Informationen im IBM Knowledge Center Zufrieden geben. Aber keine Sorge, wir halten euch auf dem Laufenden.

Solltet ihr vorher Fragen zu oder Probleme mit Verse on-Premises haben, ruft uns an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de. Wir helfen euch wie immer gerne weiter!

 

 

Wir haben gute Neuigkeiten für euch: Die neue IBM Traveler 9.0.1.19 Version ist da! Was es alles Neues gibt und welche Fehler mit dem neuen Update behoben werden, das erfahrt ihr in unserem heutigen Blogartikel. Zum Originalartikel von IBM geht es hier.

Das IBM Traveler 9.0.1.19 Update enthält neue Features und APAR Fixes für den IBM Traveler Server. Wichtig zu beachten ist, dass das neue IBM Traveler 9.0.1.19 Update kein Datenbankschema Update beinhaltet. Solltet ihr deswegen von einer Traveler Version älter als 9.0.1.15 mit einem MS SQL Server oder einer Version älter als 9.0.1.16 mit einem DB2 Server auf die aktuellste Traveler Version upgraden wollen, so könnte es sein, dass ihr euer Datenbankschema manuell managen müsst. Sollte hingegen die Funktion „automatische Schema Updates“ aktiviert sein, so ist im Normalfall kein Handlungsbedarf erforderlich. Für mehr Informationen zum Update der Enterprise Datenbank klickt hier.

 

What’s new?

Die neue Traveler 9.0.1.19 Version enthält drei wesentliche neue Features:

- Support für die MS SQL Server 2016 Enterprise Edition
- Update der APNS Zertifikate – das neue Ablaufdatum ist nun der 01. August 2018
- Verbesserungen im „Run as a User“-Feature
 

Ein kleiner Hinweis: Die neue IBM Traveler 9.0.1.19 Version für IBM i Systems unterstützt kein Java 1.7 mehr. Für mehr Informationen, wie man den IBM Traveler auf der IBM i Plattform installiert, klickt hier.

 

Welche Fehler wurden behoben?

Welche Fehler mit dem neuen Update behoben wurden, könnt ihr der Fixlist entnehmen. Die Fixlist findet ihr hier.

Falls ihr Synchronisationsprobleme mit dem „Run as a User“-Feature haben solltet, so könnte euch einer unserer vorherigen Blogartikel weiterhelfen. In diesem Blogartikel haben wir bereits über Probleme mit dem „Rus as a User“-Feature berichtet und erklären euch, wie ihr diese Probleme lösen könnt. Hier geht’s zum Blogartikel.

 

Wo kann ich mir das neue Update herunterladen?

Abhängig von eurer jetzigen Traveler Version, gibt es verschiedene Adressen, wo ihr euch das neue IBM Traveler Update herunterladen könnt.

- Nutzt ihr derzeitig eine IBM Traveler Version 8.5.3 oder älter, so könnt ihr euch das neue IBM Traveler 9.0.1.19 Upgrade Package auf Fix Central herunterladen.
- Die aktuelle IBM Verse Version für Android findet ihr im Google Play Store.
- Die aktuelle IBM Verse Version für iOS könnt ihr euch im iTunes App Store herunterladen.

 

Wie installiere ich den IBM Traveler richtig?

Die IBM Traveler Installation läuft immer gleich ab – unabhängig davon, ob es eine neue Version ist oder ein Fix Pack. Für die richtige Installation könnt ihr folgenden Anleitungen folgen:

- Installation für Windows
- Installation für Linux
- Installation für IBM i

 

Wir hoffen, dass wir euch weiterhelfen konnten. Bei Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden. Ruft uns einfach an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de.

Bis zum nächsten Mal L?chelnd.

 

 

Gute Nachrichten: Es gibt ein neues Video unserer Reihe „ITWU knows ITWU shows“. Dieses Mal zeigen wir euch in unserem Tutorial wie ihr einen Extended Directory Catalog erstellt und richtig konfiguriert. Hier geht’s zum Video.

 

Was ist ein Extended Directory Catalog?

Ein Extended Directory Catalog bzw. die Extended Directory Catalog Datenbank ist ein Adressbuch, dass Einträge aus anderen Adressbüchern zusammenrechnet und in einem „großen“ Adressbuch zusammenfügt.

Hier ein Beispiel: Wir bei der ITWU nutzen zwei verschiedene Adressbücher. Das erste Adressbuch ist unser Serveradressbuch, in dem wir nur interne Kontakte speichern. Das zweite Adressbuch ist unser ITWU Contact Management (CM), eine spezielle Anwendung, in der viel mehr Informationen gespeichert werden können als im Serveradressbuch. Das CM nutzen wir hauptsächlich für externe Kontakte, beispielsweise für unsere Kunden, da wir neben Firmendaten und Kontakten auch weitere Informationen wie den Firmenstandort, bisherige Bestellungen, Informationen zum Rechnungsempfänger sowie Dokumente und E-Mails im CM speichern und dem jeweiligen Kunden zuordnen können. Es ist somit alles auf einen Blick ersichtlich.

Der Extended Directory Catalog fasst beide Adressbücher zusammen, sodass alle Informationen in einem Adressbuch berechnet werden. Er kombiniert dabei die Vorteile der Domino Directory (unser Serveradressbuch names.nsf) mit denen des Directory Catalogs. Das heißt, dass zwar mehrere Adressbücher zusammen in einer Datenbank berechnet, die individuellen Dokumente aus den Quelldatenbanken aber dennoch übernommen werden (für mehr Informationen klickt hier). Die Views aus der Domino Directory bleiben dabei erhalten, da wir beim Erstellen des Extended Directory Catalogs das entsprechende Template benutzt haben. Insgesamt stellt der Extended Directory Catalog somit ein sehr übersichtliches Adressbuch dar, in dem mehrere einzelne Adressbücher zusammengefasst sind.

 

Was zeigt das Video?

Im Tutorial zeigen wir euch zunächst wie ihr Kontakte im Serveradressbuch und anschließend auch im ITWU Contact Management anlegt. Im zweiten Schritt erstellen wir eine Extended Directory Catalog Datenbank, die wir im dritten Schritt dann konfigurieren. Wir zeigen euch, wie ihr einstellt, aus welchen Adressbüchern sich der Extended Directory Catalog berechnet und wie ihr die Intervalle bestimmt, in welchen Zeitabständen sich der Extended Directory Catalog aktualisieren soll.

 

Reinschauen lohnt sich somit auf alle Fälle! Im nächsten Tutorial bauen wir dann auf dem heutigen Tutorial auf. Da möchten wir euch nämlich gerne zeigen, wie man eine Directory Assistance Datenbank einrichtet, um so Drittprogrammen zu ermöglichen, ebenfalls auf die Userdaten im Extended Directory Catalog zuzugreifen. Es bleibt somit spannend L?chelnd.

 

Bei Fragen und Anmerkungen sind wir stets für euch zu erreichen. Ruft uns einfach an unter 05251 288160 oder schreibt uns eine E-Mail an info@itwu.de.

 

 

Am 16. Juli diesen Jahres kam es zum sogenannten „Clash Of Titans“ – einem Badmintonmatch zwischen mir und Torben.

 

Die Vorgeschichte

Bei einem gemeinsamen Abend auf dem Paderborner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr kam es zwischen den beiden Kontrahenten in angeheitertem Zustand zu einer hitzigen Diskussion. Das Thema in der Runde war meine nächste Badmintonsaison – ich spiele übrigens seit 12 Jahren Badminton und mittlerweile in der Regionalliga. Torben meinte nun, dass es ja nicht so schwer sein kann, ein wenig Ball über die Schnur zu spielen und dass er ohne Probleme 10 Punkte kriegen würde. So kam die Wette zustande. Auf Rat von Carl – ebenfalls erfahrener Badmintonspieler - wurden die Regeln noch leicht abgeändert. Torben musste in einem der beiden Sätze vier Punkte machen, um die Wette zu gewinnen. Direkt wurde ein Termin im Juli festgelegt, um Torben genug Zeit für die Vorbereitung zu geben.

 

Der große Tag

Der Austragungsort war die Sporthalle in Neuenbeken, welche wir für den Tag nutzen konnten. Zuschauer und Wettkämpfer trafen sich bei Carl, um gemeinsam den kurzen Fußweg zur Halle anzutreten. Schon das Einlaufen wurde durch passende Musik untermalt, um die Stimmung für das Match anzuheizen – ich fühlte mich bei Conquest of Paradise von Vangelis schon ein bisschen wie Henry Maske. Nach kurzem Einschlagen ging es dann los. Carl stellte sich freundlicherweise als Referee zur Verfügung.

Einmal bitte recht ernst!

„Null beide, bitte spielen“ hallte die Stimme des Schiedsrichters durch die Halle, um das Spiel zu eröffnen. Zu Beginn war ich wirklich leicht nervös, da es schon nicht so leicht ist, gegen unerfahrene Gegner keinen eigenen Fehler zu machen - vor allem bei eigener hoher Führung.

Der erste Satz: kein Problem für den Profi

Diese legte sich jedoch relativ schnell als ich merkte, dass Torben deutlich nervöser war. Wirklich lange Ballwechsel gab es im ersten Satz eher selten, sodass ich schnell 11:0 führte und es in die Pause des ersten Satzes ging. Auch in der zweiten Hälfte des Satzes wurde es nicht wirklich spannender. Was soll ich sagen? Torben fand keinen wirklichen Schlagrhythmus und machte viele schnelle Fehler. Ich musste meistens nur einen passenden Aufschlag machen und der Ballwechsel war vorbei. Somit ging der erste Satz mit 21:0 an mich.  

Der zweite Satz: es wird spannend

Im zweiten Satz wurde es schon spannender. Die Ballwechsel wurden ein wenig länger, und Torben fand besser ins Spiel. Zur Pause stand es dann 11:1, sodass Torben nur noch drei Punkte zum Sieg der Wette fehlten.

 

Das Finale - Kein Platz für Freundlichkeiten

Es blieb kein Platz für Freundlichkeiten. Wir beide waren nun sehr konzentriert und gaben alles. Beim Stand von 20:2 gab es dann eine fragwürdige Entscheidung des Referees. Ein Ball an der hinteren Grundlinie wurde „aus“ gegeben, welchen Torben meiner Meinung nach eindeutig berührt hatte. Es sei denn man betrachtet das absichtliche Herausschießen des Balles aus dem Feld nicht als Berührung. Somit stand es also nun 20:3 - Matchball für mich, Möglichkeit zum Wettgewinn für Torben.

Der Matchball: noch einmal volle Konzentration

Nach leicht zu hohem kurzen Aufschlag von Torben konnte ich den Matchball verwandeln und somit das Match für mich entscheiden.

Im Anschluss an das Match nutzten dann viele ITWUler die Möglichkeit, Badminton auszuprobieren oder Volleyball zu spielen. Da der Wettbewerbsgedanke nun nicht mehr im Vordergrund stand, konnten wir alle sehr ausgelassen dem anschließenden Ausklang der Veranstaltung entgegenfiebern.

ITWU ist ganz schön sportlich

 

Stärkung im Hause Goos

Nach der sportlichen Betätigung ging es zurück ins Hause Goos. Hier wurden nun alle abtrainierten Kalorien wieder aufgenommen. Ikuru kochte japanische Gerichte, Yakisoba (Bratnudeln) und Gyoza (Gefüllte Teigtaschen), es wurde gegrillt und kühle Getränke durften natürlich auch nicht fehlen. Da das Kochen der Gerichte sehr lange dauerte, wurde quasi zweimal gegrillt. Im Endeffekt wurde von 15-18 Uhr durchgehend gegessen. So ließ das ITWU-Team den Sonntag entspannt ausklingen.

Am 30. August findet dann der 3. Sparkassen Firmenlauf in Bad Lippspringe statt. Dieses Jahr treten mit Torben, Carl, Katrin und mir sogar vier ITWUler beim 5km Rundkurs an. Wir freuen uns drauf!